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Webprinzip
Es gibt im Allgemeinen zwei Methoden zum Weben von Netzgewebe: Bei der ersten Methode werden zwei Kettfäden verwendet (Grundkette und Drehkette), die miteinander verzwirnt werden, um ein Fach zu bilden, und mit dem Schussfaden verwebt werden. Die Drehkette wird mithilfe eines speziellen Webkamms (auch Halbkamm genannt) auf der linken Seite der Grundkette verzwirnt. Nach einem (oder drei oder fünf) Schüssen wird sie auf die rechte Seite der Grundkette verzwirnt. Die durch das Verweben von Kett- und Schussfäden entstehenden netzartigen Löcher haben eine stabile Struktur und werden als Lenos bezeichnet. Die zweite Methode verwendet eine Variante der Jacquard- oder Webblattwebtechnik. Die Kettfäden werden zu Dreiergruppen zusammengefasst und durch einen Webkamm geführt, wodurch ebenfalls ein Gewebe entsteht. Dieses Gewebe weist kleine Löcher auf der Oberfläche auf, die Maschenstruktur ist jedoch instabil und verschiebt sich leicht, weshalb es auch als Pseudo-Leno bezeichnet wird.

02
Stoffeigenschaften
Mit seinem einzigartigen Doppelnetzdesign an der Oberfläche und seiner einzigartigen Struktur in der Mitte (wie es beispielsweise ist) weist es folgende Eigenschaften auf:
1. Es besitzt eine gute Widerstandsfähigkeit und hat puffernde und schützende Eigenschaften.
2. Es zeichnet sich durch hervorragende Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit aus. (Das Kettengewirkgewebe weist eine X-90°- oder „Z“-Struktur auf, wobei sich auf beiden Seiten ein Netzgewebe befindet, wodurch eine sechsseitige, atmungsaktive, dreidimensionale Hohlstruktur entsteht. Luft und Wasser können frei zirkulieren und bilden eine feuchte und warme Mikrozirkulations-Luftschicht.)
3. Leichtes Material und einfach zu waschen.
4. Gute Weichheit und Verschleißfestigkeit
5. Vielfältige Maschenmuster, modischer Stil. Die Maschenformen sind vielfältig und umfassen Dreiecke, Quadrate, Rechtecke, Rauten, Sechsecke, Säulen usw. Durch die Anordnung der Maschen entsteht ein Mustereffekt.

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Stoffklassifizierung
① Raschelnetz
Das wichtigste Produkt auf elastischen Kettwirkmaschinen ist das Kettengewirke.
Beispiele hierfür sind elastische Sechseckmaschen, rautenförmige elastische Maschen, Jonestine usw. Es wird im Allgemeinen mit Spandexfasern und Nylon verwebt.
Der Spandexanteil liegt bei über 10 % und sorgt für eine extrem hohe Elastizität.
Es wird häufig als starkes Kleidungsstück zur Fesselung und Körperkorrektur verwendet.

②Trico-Netz
Die auf Maschinen der HKS-Serie hergestellten Netzprodukte werden auf Trico-Kettwirkmaschinen gefertigt. Die Maschenstruktur des mit der Trico-Kettwirkmaschine gewebten Netzgewebes ist in der Regel links-rechts-symmetrisch oder vertikal-symmetrisch. Beim Weben wird zwischen je zwei Kettfäden die gleiche Garnführung und symmetrische Garnplatzierung gewährleistet. Das Gewebe weist eine gewisse Dehnbarkeit und Elastizität auf und zeichnet sich durch eine lockere Struktur, gute Luftdurchlässigkeit und Lichtdurchlässigkeit aus. Es findet breite Anwendung beim Nähen von Moskitonetzen, Vorhängen, Spitze usw.

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Stoffapplikation
Bei der Herstellung von Bekleidung kommt Kettengewirk durch geschicktes Zuschneiden, Nähen und weitere Bearbeitungsschritte zum Einsatz. Kettengewirk zeichnet sich durch seine ausreichende Maschenweite und gute Feuchtigkeitsableitung, Atmungsaktivität und Temperaturregulierung aus. Es bietet zudem Vorteile hinsichtlich der Materialeigenschaften, ist vielseitig einsetzbar und eignet sich zur Herstellung weicher und elastischer Kleidungsstücke. Darüber hinaus besitzt es gute Oberflächeneigenschaften, hohe Formstabilität und eine extrem hohe Nahtfestigkeit. Es findet Verwendung als Futter und Oberstoff für Spezialbekleidung sowie als Abstandsgewirk für Sicherheitswesten.
Kettengewirkgewebe zeichnet sich durch gute Wärmespeicherung, Feuchtigkeitsaufnahme und schnelltrocknende Eigenschaften aus. Zu den Hauptanwendungen von Kettengewirkgewebe im Freizeit- und Sportbereich zählen derzeit Sportschuhe, Badeanzüge, Tauchanzüge, Schutzkleidung für Sportler usw.
Wird verwendet zum Nähen von Moskitonetzen, Vorhängen, Spitze; elastischen Bandagen in verschiedenen Formen für medizinische Zwecke; militärischen Antennen und Tarnnetzen usw.

